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	<title>Verband Sonderpädagogik NRW</title>
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		<title>Inklusion in NRW</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 19:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vds NRW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inklusion in NRW]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme zum download &#160; Stellungnahme des Verbandes Sonderpädagogik NRW zum Gutachaten von Preuß-Lausitz und Klemm   Auf dem Weg zur schulischen Inklusion in Nordrhein-Westfalen   &#160; 1.     Grundsätzliches Der Verband Sonderpädagogik (vds) begrüßt mit Nachdruck die im Gutachten geforderte Weiterentwicklung von allgemeinen Schulen zu inklusiven Schulen. Insbesondere unterstützt der vds die Forderung, sonderpädagogische Kompetenz an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://www.verband-sonderpaedagogik-nrw.de/08_Aktuelles/Stellungnahmen/2011_Stellungnahme - Gutachten Klemm.pdf">Stellungnahme zum download</a></p>
<h1 style="text-align: left;" align="center"></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Stellungnahme des Verbandes Sonderpädagogik NRW</strong></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>zum Gutachaten von Preuß-Lausitz und Klemm</strong></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong> </strong></p>
<h3 style="text-align: center;" align="center"><strong>Auf dem Weg zur schulischen Inklusion </strong></h3>
<h3 style="text-align: center;" align="center"><strong>in Nordrhein-Westfalen</strong></h3>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.     Grundsätzliches</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verband Sonderpädagogik (vds) begrüßt mit Nachdruck die im Gutachten geforderte Weiterentwicklung von allgemeinen Schulen zu inklusiven Schulen. Insbesondere unterstützt der vds die Forderung, sonderpädagogische Kompetenz an den allgemeinen Schulen zu verankern! Dass dies durch die Beibehaltung von Stellen sonderpädagogischer Lehrkräfte trotz des zu erwartenden demographischen Wandels gewährleistet werden soll, erachtet der Verband nicht nur als wünschenswert sondern als zwingend geboten!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Auffassung des Verbandes müssen jedoch verstärkte Anstrengungen übernommen werden, um die notwendige Anzahl an ausgebildeten Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen zu erreichen. Schon heute ist hier ein eklatanter Mangel zu verzeichnen, dem nur durch Werbung und durch Ausweitung von Ausbildungskapazitäten an den Universitäten zu begegnen ist. Der vds erwartet hier deutliche Initiativen seitens der zuständigen Ministerien und Universitäten. Die Kurzausbildungen LSE – vom Gutachten gefordert – können nicht die erforderlichen Qualifikationen vermitteln und sind auch nicht von einem fachlichen Konstrukt untermauerte, das einer ernsthaften Analyse des sonderpädagogischen Standards standhalten könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich begrüßt der vds die Forderung der Gutachter, sonderpädagogische Fragestellungen in die Ausbildung von Lehrern der allgemeinen Schule zu integrieren, um die Gelingensbedingungen für Inklusion zu erhöhen.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.     Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem anvisierten Wegfall der Feststellungsdiagnose in den Bereichen Lernen, emotionale und soziale Entwicklung und Sprache folgen die Gutachter der Auffassung des vds, dass das kategorisierende AO-SF-Verfahren verändert werden muss. Eine <strong>pauschale </strong>Vermischung und Gleichstellung der Förderbedarfe Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung als Pädagogik in „Schulen der Armen und sozial Randständigen“ (Klemm/Preuß-Lausitz) ist eindeutig <strong>falsch</strong>. Für diese grundsätzliche Aussage gibt es keinerlei fachlichen Hintergrund und wissenschaftlichen Beleg.</p>
<p style="text-align: justify;">Es erstaunt, dass die Kategorisierung in den weiteren Förderschwerpunkten erhalten bleiben soll. Der vds erwartet, dass die zu fordernde Entkategorisierung und Enttypisierung nicht zu einer Entspezialisierung auf Seiten der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen führt. Spezielles Fachwissen ist für eine qualitativ angemessene Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung erforderlich. Der vds fordert einen intensiven fachlichen Dialog mit der Wissenschaft über die sonderpädagogischen Fachdisziplinen.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.     Standardsicherung / Qualitätsentwicklung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben Anspruch auf Standards sonderpädagogischer Förderung, die in allen Schulformen gelten müssen. Diese Standards müssen nach Auffassung des vds unter fachlichen Gesichtspunkten der Sonderpädagogik ständig angepasst und weiter entwickelt werden. Diese Aufgabe muss die Schulaufsicht auf allen Ebenen wahrnehmen. Der Staat muss hier die Verantwortung übernehmen.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4.     Differenziertes Leistungskonzept</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf kompetenzorientierte Abschlussportfolios auch für Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf weisen die Gutachter mit Recht hin. Der vds hat seit Jahrzehnten gefordert, dass die konkreten Fähigkeiten von Schülern im Förderschwerpunkt Lernen konkret beschrieben werden. Ziffernnoten helfen hier nicht weiter.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5.     Beratungszentren und andere Orte sonderpädagogischer Förderung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die von den Gutachtern vorgeschlagenen „Zentren für unterstützende Pädagogik“ müssen schulisch angebunden sein und dürfen sich nicht auf Beratung und Diagnose beschränken.  Die Erfahrungen in den Bundesländern Bremen und Hamburg zeigen, dass Angebote mit dem im Gutachten beschriebenen Zuschnitt sehr schlecht angenommen werden von den Allgemeinen Schulen, in denen Schüler und Schülerinnen mit Hilfebedarf unterrichtet werden. Die Vorschläge solcher Beratungs-Einrichtungen werden nicht ernst genommen. Eine schulische Anbindung solcher geforderter Zentren hingegen erhöht die Akzeptanz und die Effektivität von Beratung und Maßnahmen. Die von den Gutachtern vorgeschlagene Struktur dieser Beratungszentren ist nicht stimmig. Das pädagogische Konzept kann nicht überzeugen und ist fragwürdig.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Peergroup-Angebote, die für die Förderschwerpunkte HK/SE/KM/GG von den Gutachtern mit Recht gefordert werden, müssen nach Ansicht des vds sonderpädagogische Lehrkräften (nicht Sozialpädagogen) stimmige Konzepte entwerfen (Kurssysteme wie in Schleswig-Holstein für SE, aber auch Konzepte aus den USA, Kanada und Neuseeland). Dieser Ansatz ist allerdings auch für andere Schülergruppen erforderlich und stellt eine Innovation für unser schulisches Bildungssystem dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Aufbau bestimmter Verhaltensweisen von Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf müssen die Beratungs-/Kompetenzzentren mittelfristig auch additiv andere Förderorte für sonderpädagogische Förderung vermitteln als inklusive Schulen. Die Schüler benötigen solche besonderen Orte.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6.     Elternwahlrecht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Eltern nach Landtagsbeschluss eine freie Schulwahl haben, die Klassenbildung aber laut Forderung des Gutachtens nach bestimmten Kriterien erfolgen soll, werden regulative Elemente eingebaut, die  Steuerung mit aufwändigen Verfahren erfordern.  Freie Schulwahl und ein hohes Maß an Staatlicher Steuerungsnotwendigkeit widersprechen sich gravierend. Dies ist so nicht sinnvoll umsetzbar nach Auffassung des vds. Die Auswirkungen auf den Bereich der privaten Ersatzschulen ist bei der weiteren schulpolitischen Entwicklung zu berücksichtigen, da schon bisher 13 % aller Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in diesem Schulen unterrichtet werden.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>7.     Übergänge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Schnittstellen Kindergarten – Schule und Schule – Beruf sind aus der Sicht des vds mit sonderpädagogischer Fachlichkeit zu unterstützen. Eine komplette Abschaffung aller heilpädagogischen Kindertagesstätten wird der aktuellen Bedarfslage der Kinder nicht gerecht.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>8.     Schülerinnen und Schüler mit schwersten Behinderungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf die notwendigen Bildungsangebote und Bildungserfolge für Schüler mit schwersten Behinderungen wird im Gutachten kaum eingegangen. Der in NRW vorbildlich entwickelte erweiterte Bildungsbegriff für <strong>alle</strong> Schüler/innen auch mit schwersten Behinderungen und intensivem Pflegebedarf muss nach fester Überzeugung des vds weiter entwickelt und darf nicht – wie in etlichen inklusiven Bildungssystemen – eingeschränkt werden. Dieses Bildungsangebot muss unter der Maßgabe von sonderpädagogischen Standards sicher gestellt werden. Bei inklusiver Beschulung wird der Bedarf an fachlich ausgebildeten Schulbegleitern steigen.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>9.     Rolle der Schulaufsicht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Schulaufsicht muss Sonderpädagogik als Querschnittsaufgabe auch von fachlich ausgebildeten Personen besetzt werden. Die regionale Steuerung des Ressourceneinsatzes an allen Schulformen wird an die regionale Inklusionsplanung angebunden sein und muss von der Schulaufsicht Sonderpädagogik verantwortet werden. Zur Steuerung des Personalbedarfs muss aus der Sicht des vds die „Ressource“ Lehrer für sonderpädagogische Förderung in <strong>einer</strong> Haushaltsstelle bewirtschaftet werden, gleich ob die Stellen in Allgemeinen Schulen oder Förderschulen eingesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Implementierung, Weiterentwicklung und Sicherung sonderpädagogischer Standards in allen Schulformen wird eine der wichtigsten Aufgabe der Schulaufsicht für sonderpädagogische Förderung in der Zukunft sein.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>10.  Schulträgerschaft</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Regelungen über die Verantwortlichkeiten in der Schulträgerschaft für die verschiedenen Förderschwerpunkte muss geklärt werden, damit die konkreten Entscheidungen vor Ort nicht erschwert werden. Differenzen in den Zuständigkeiten führen zu erheblichen Missverständnissen und zu Verzögerungen in der Förderung.</p>
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		</item>
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		<title>Stellungnahme zum Gutachten KsF</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 18:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vds NRW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzzentren]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme zum download &#160; Stellungnahme zum Gutachten von Prof. Rolf Werning   „Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen in NRW“ &#160; &#160; 1.     Grundsätzliches Übereinstimmend mit dem Gutachten stellt auch der Verband Sonderpädagogik (vds) fest, dass  durch den niedrigschwelligen Zugang zur sonderpädagogischen Förderung  eine schnellere und flexiblere Kontaktaufnahme zwischen allgemeiner Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://www.verband-sonderpaedagogik-nrw.de/08_Aktuelles/Stellungnahmen/2011_Stellungnahme%20-%20Gutachten%20Werning.pdf" target="_blank">Stellungnahme zum download</a></p>
<h1 style="text-align: left;" align="center"></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Stellungnahme zum Gutachten von Prof. Rolf Werning</strong></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>„Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung </strong></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen in NRW“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.     Grundsätzliches</strong></p>
<p>Übereinstimmend mit dem Gutachten stellt auch der Verband Sonderpädagogik (vds) fest, dass  durch den niedrigschwelligen Zugang zur sonderpädagogischen Förderung  eine schnellere und flexiblere Kontaktaufnahme zwischen allgemeiner Schule und Förderschule erreicht wurde, die zu mehr Kooperation beider Schulformen geführt hat. Dadurch können frühzeitig Problemsituationen gemeinsam bearbeitet werden. Der vds hält es für notwendig, dass Inklusion und die damit verbundene Verantwortung für alle Kinder &#8211; auch für die mit sonderpädagogischem Förderbedarf -  als Entwicklungsauftrag der Allgemeinen Schule festgeschrieben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.     Klärung des Auftrags</strong></p>
<p>Inklusion unter Einschluss von sonderpädagogischer Förderung muss aus Sicht des vds als Entwicklungsauftrag für die Allgemeine Schule festgeschrieben werden verbunden mit der Beschreibung und Professionalisierung eines Aufgabenprofils  für Lehrer, Schulleitungen und Aufsichten der Allgemeinen Schulen und der Förderschulen. Die Kompetenzzentren erhalten dabei nach Auffassung des vds einen wichtigen Auftrag, nachdem die Rollen vorher durch das MSW geklärt sind. Sonderpädagogik wird subsidiär tätig. Die Schulaufsicht entwickelt, implementiert und sichert die Umsetzung der sonderpädagogischen Standards  – gleich an welchem Förderort. Der vds tritt dafür ein, dass sich Kompetenzzentren zunehmend zu „Schulen ohne Schüler“ entwickeln sollen, die die gesamte schulische Entwicklung der Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf begleiten und peer-Kontakte herstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3.     Regionale Bildungslandschaften</strong></p>
<p>Organisation und Prozess-Steuerung hin zu einem inklusiven Schulsystem werden aus Sicht des vds am besten gelingen, wenn sie regional verortet sind. Dabei müssen  Verantwortungen von Seiten des MSW geklärt werden. In jeder Region sollen dabei Netzwerke entstehen, die Beratung, Diagnostik, Prävention und Unterrichtsentwicklung sichern. Die  Lehrkräfte der Allgemeinen Schule arbeiten in diesen mit Experten/Expertinnen aus außerschulischen Institutionen und mit Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen der verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4.     Sonderpädagogische Kompetenz</strong></p>
<p>In den Regionen hat die Schulaufsicht „sonderpädagogische Förderung“ dabei nach Vorstellungen des vds den Auftrag, die Standards sonderpädagogischer Förderung zu entwickeln, zu implementieren und zu sichern. Der vds erwartet, dass hierzu die bisherige Dienst- und Fachaufsicht über die Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen bestehen bleibt. Die Kompetenzzentren sollen dabei unter der Aufsicht „sonderpädagogische Förderung“ stehen. Die diagnostische Kompetenz wird in diesem Zusammenhang kontinuierlich verfeinert auch im Sinne einer Optimierung des Inklusionsprozesses. In diesem Prozess muss die Vernetzung der Förderansätze der verschiedenen Förderschwerpunkte beobachtet und gefördert werden.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5.     Umsetzungen in den Schulen</strong></p>
<p>Im Sinne eines qualitätsbestimmten Changemanagement müssen aus der Sicht des vds sowohl fachliche als auch strukturelle Zielvorgaben implementiert und nachhaltig gesichert werden. Die Unterrichtsentwicklung in den Allgemeinen Schulen kann in diesem Prozess nicht in die Verantwortung der einzelnen Lehrerkräfte gelegt werden. Vielmehr müssen aus Sicht des vds Schulaufsicht und Schulleitungen diesen Prozess mit besonderen Steuerungsfunktionen und geeigneten Fortbildungsmaßnahmen begleiten. Die schulfachlichen Aufsichten „Sonderpädagogische Förderung“ sind nach den Vorstellungen des vds verantwortlich für die Implementierung und Sicherung der sonderpädagogischen Standards, die vor allem in den Individuellen Förderplänen und Portfolios dokumentiert werden. Sie erhalten den Auftrag, differenzierte Leistungskonzepte für die Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu erstellen und zu sichern.</p>
<p>Zur Sicherung der sonderpädagogischen Standards müssen aus Sicht des vds förderschwerpunktspezifische und Förderschwerpunktübergreifende Fachkonferenzen Sonderpädagogik eingerichtet werden. Die Leitungen der Kompetenzzentren sorgen in diesem Zusammenhang für eine Vernetzung der Angebote bezogen auf andere Förderschwerpunkte (KME, GG, HK, SE). Sie sind auch verantwortlich dafür, dass jede/r Schüler/in mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen Förderort erhält. Über die Kompetenzzentren müssen je nach Bedarf  den Allgemeinen Schulen  sonderpädagogische Ressourcen  zur Verfügung gestellt werden, die dort Teil des Kollegiums sind. In allen Handlungsfeldern arbeiten die Lehrer/innen der Allgemeinen Schulen und Sonderpädagogische Lehrkräfte auf Augenhöhe zusammen. Das MSW wird dazu nach Auffassung des vds dazu Aufgabenbeschreibungen erstellen müssen, die zu trennscharfen Schwerpunktsetzungen für die Aufgaben der Lehrer/innen der Allgemeinen Schule und der Sonderschullehrer/inne führen.</p>
<p>Für intensive Formen von Beeinträchtigungen/Schädigungen sind besondere sonderpädagogische Förderorte, auch im Sinne von  teilweise temporären Schonräumen vorzuhalten mit dem Ziel einer baldigen Rück-/Hinführung zu einer Allgemeinen Schule.</p>
<p>Die Schulaufsicht sonderpädagogische Förderung muss aus Sicht des vds für die fachliche und dienstliche Aufsicht aller Maßnahmen sonderpädagogischer Förderung in einer Region sorgen. Dies betrifft auch die Sorge um und die Sicherung von sonderpädagogischen Standards an den Schnittstellen der schulischen Laufbahn. Unverzichtbar dabei ist dabei in der Sicht des vds die Führung aller Stellen in einem Haushaltskapitel sonderpädagogische Förderung und die damit verbundene budgetierte Zuweisung an die Schulämter unter zusätzlicher Berücksichtigung von Sozialindices. In Abstimmung mit den Leiterinnen und Leitern der Kompetenzzentren und in Absprache mit den Aufsichten der Allgemeinen Schulen sorgt die Schulaufsicht sonderpädagogische Förderung dabei für einen flexiblen, verlässlichen und fachlich notwendigen Personaleinsatz der sonderpädagogische Lehrkräfte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6.     Sonderpädagogische Lehrkräfte</strong></p>
<p>Der vds fordert, dass die Landesregierung zusätzlich zum grundständigen Studium die Möglichkeit zum Aufbaustudium einrichtet. Entsprechend dem gesteigerten Bedarf an sonderpädagogischen Lehrkräften müssen die Ausbildungskapazitäten der Lehrerausbildung erweitert und ergänzt werden. Die Forderung, grundlegende Inhalte sonderpädagogischer Förderung in allen Lehrämtern zum verpflichtenden Anteil des Studiums zu machen, begrüsst der vds mit Nachdruck.</p>
<p>Die Fortbildungsmaßnahmen müssen aus der Sicht des vds auf den Entwicklungsauftrag der Schulen hin verstetigt und im Sinne einer Qualifizierung für den Unterricht in heterogenen Klassen durch ein Prozessmanagement geleitetes Verfahren verbessert werden.</p>
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		<title>Anregungen &amp; Kritik</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 13:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vds NRW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Sehr geehrter User Willkommen beim Verband Sonderpädagogik NRW! &#160; Wir sind sehr interessiert an Ihren Rückmeldungen. Bitte geben Sie uns positive oder kritische Anregungen zu unserer homepage, der Verbandsarbeit etc. Wir nehmen auch gerne Ihre Ideen auf, wennSie einen Blog zu einem bestimmten sonderpädagogischem Thema wünschen. &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.verband-sonderpaedagogik-nrw.de/wordpress/anregungen/files/2011/10/logovds1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-12" title="logovds" src="http://www.verband-sonderpaedagogik-nrw.de/wordpress/anregungen/files/2011/10/logovds1.gif" alt="" width="102" height="74" /></a><strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sehr geehrter User<br />
</strong></p>
<p><strong>Willkommen beim <a href="http://www.verband-sonderpaedagogik-nrw.de/wordpress/">Verband Sonderpädagogik NRW</a>!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir sind sehr interessiert an Ihren Rückmeldungen.</p>
<p>Bitte geben Sie uns positive oder kritische Anregungen zu unserer homepage, der Verbandsarbeit etc.</p>
<p>Wir nehmen auch gerne Ihre Ideen auf, wennSie einen Blog zu einem bestimmten sonderpädagogischem Thema wünschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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